Verfasst von: Gerhard Piezinger | 3. März 2020

Maskenball in der Fastenzeit

Rollenspiele aller Art sind immer wieder eine Herausforderung: Wie schafft man Situationen, in denen sich unsere Schülerinnen und Schüler mit ihrer Rolle identifizieren können? Woher kommt Motivation, sich in eine Rolle reinzudenken? Wie kann man etwa bekannte Persönlichkeiten imitieren, ohne vorher Schauspielschule und Kostümverleih besucht zu haben?

Apples dreidimensionale Gesichtserkennung hat vor kurzem die Möglichkeiten im Klassenzimmer enorm erweitert. Die App Mug Life nutzt diese und überträgt den Gesichtsausdruck in Echtzeit auf ein beliebiges zweidimensionales Foto, auf dem ein Gesicht erkennbar ist.

In einem ersten Versuch im Englischunterricht sind unsere Schüler in die Rollen verschiedener historischer Persönlichkeiten geschlüpft und haben kurz deren Leben beschrieben:

 

 

Dabei haben wir sicherlich erst einen Bruchteil der Möglichkeiten genutzt. Wie könnte man etwa sinnvolle Situationen arrangieren, in denen Schüler mit dem Gesicht eines Mitschülers/Lehrers/Freundes sprechen? Könnte man in einem gemeinsamen Kontext ein ganzes Video basteln? Könnte man bei einem Vortrag/Referat oder Erklärvideo live in die Rollen relevanter Personen schlüpfen? Inkognito an Videokonferenzen teilnehmen? Was berichtet Napoleon von den Koalitionskriegen, Cheops vom Pyramidenbau, Fibonacci von seiner Zahlenfolge?

Wir stehen da am Anfang von was ganz Großem.


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