Verfasst von: nilsboedeker | 1. Februar 2016

Bookwidgets

Die App Bookwidgets würde ich mittlerweile als Meilenstein der digitalen Arbeit in der Schule bezeichnen. Natürlich kann ich diese App primär im (Englisch)unterricht in der Tablet-Klasse einsetzen, aber auch im klassischen, nicht-digitalen Einsatz ist Bookwidgets bereichernd. Im US-amerikanischen Raum werden solche Dinge gerne als empowering tool bezeichnet, was keiner Übersetzung ins Deutsche bedarf, allein schon, weil es eine so zutreffende Formulierung ist. Empowering ist Bookwidgets deshalb, weil die App nicht nur den Schülern zahlreiche Vorteile bietet, sondern eben auch mir als Lehrer die Arbeit erleichtert. Denn von den Potentialen digitalen Unterrichtens sind (zum Glück) immer mehr Kollegen überzeugt, nur leider gibt es gerade im Bereich der tools noch einen erheblichen Nachholbedarf, was natürlich die Verbreitung digitaler Medien im Unterricht nicht gerade befördert.

Zwei Eigenschaften müssen Apps besitzen: Sie müssen einfach anzuwenden sein (für Schüler UND Lehrer) und einen echten Mehrwert im Unterricht bewirken. Natürlich geht das in gewissem Maße auch mit Mebis, daher verwenden wir Mebis ja auch als virtuelles Klassenzimmer, quasi als Basis unserer Arbeit. Natürlich kann ich mit Mebis auch Tests erstellen und es gibt mittlerweile auch eine ganze Reihe an nützlichen Anwendungen. Insgesamt ist Mebis aber leider vergleichsweise umständlich und das Design wird erst nach und nach besser. Aber gerade dieser Bereich wird in der Didaktik häufig unterschätzt, denn natürlich sind optisch ansprechende Lernmaterialien viel motivierender, hier liegt ja gerade ein Vorteil digitalen Arbeitens im Unterricht, dass wir eben – die entsprechenden tools vorausgesetzt – den optischen Gewohnheiten unserer Schüler sehr viel mehr entsprechen können – Gewohnheiten, die sich aus immer aufwendigeren und der Realität mehr entsprechenden Layouts und Design ergeben.

Datei 01.02.16, 13 53 42

Aber natürlich geht es nicht nur um die Optik. Mit Bookwidgets habe ich als Lehrer auch sehr viele verschiedene Anwendungsoptionen: Acht verschiedene Test- und Wiederholungsmöglichkeiten, darunter alleine im Bereich ‚Quiz‘ 16 unterschiedliche Testtypen, dann einige Spielvarianten, tools für die Arbeit mit Bildern bzw. Videos und speziell für den Matheunterricht, man kann Google Maps, Wikipedia etc. integrieren usw.

Wenn ich will, bekomme ich die Ergebnisse per E-Mail, dann ergänzt die App noch gute Übersichten über die Arbeiten der Schüler – und natürlich kann ich jedem Schüler ein dezidiertes Feedback zu seinen jeweiligen Ergebnissen geben.

Gelungene Beispiele wollen wir hier auch nach und nach zeigen, bis dahin arbeiten wir begeistert weiter …


Responses

  1. […] Ansatz von Babbel & Co, den wir ohnehin bereits durch andere Bausteine wie learninapps.org oder Bookwidgets verfolgen, einen Ausweg aus der bisherigen, eher frustrierenden schulischen […]


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